I Am Mother

I Am Mother (2019)

Nachdem die Menschheit fast gänzlich ausgestorben ist, soll die Erde durch ein besonderes Programm neu bevölkert werden. Dafür wird eine neue Generation durch einen freundlichen Roboter namens „Mother“ großgezogen. Doch dann erscheint eine blutbesudelte Frau auf der Bildfläche und behauptet, das sei nur die halbe Wahrheit über das Schicksal der Menschheit…
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DIE GEBURT VON „I AM MOTHER“

Die Technologie hat sich auf elementarste Weise ihren Weg in unser Leben gebahnt. Für die meisten von uns ist sie das Letzte, mit dem wir vor dem Schlafengehen interagieren und das Erste, mit dem wir am Morgen aufwachen.
Wir leben in einer Zeit, in der wir ehrlicher zu Suchmaschinen im Netz sind als zu unseren engsten Freunden und in der kleine Kinder schon mit einem iPad umgehen können, bevor sie ihre ersten Schritte tun.
Jenseits dieser individuellen Erfahrungen ist diese Technologie jedoch die Grundlage unserer modernen Gesellschaft – im großartigsten Sinne. Sie hält unsere Finanzsysteme am Laufen, unsere Arbeitsplätze, unsere öffentliche Infrastruktur und sie spielt eine immer wichtiger werdende Rolle bei der Erziehung unserer Kinder.
I AM MOTHER wurde konzipiert, um unsere immer intimer werdende Beziehung zur Technologie unter die Lupe zu nehmen. In den meisten Bereichen hat Technologie unser Leben verbessert und es sieht so aus, als würde sie das auch in Zukunft tun – doch es ist wichtig, nicht zu blauäugig in diese Zukunft zu blicken.
Eine Zukunft vor Augen, in der die Technologie uns über den Kopf wächst, so wie Kinder eben ihren Eltern entwachsen, warf bei mir folgende Frage auf: Wie wäre es, von einer Maschine aufgezogen zu werden? Schnell faszinierte mich dieser Gedanke: Wie wäre es, wenn ein Roboter aus hartem Stahl den weichen Körper eines winzigen Babys in Händen hält? Für mich schien das eine interessante Möglichkeit zu sein, diese Beziehung aus einem neuen, frischen Blickwinkel zu betrachten und nicht gleich das übliche Bild von Robotern als böse Terminatoren, die uns zerstören, zu zeichnen. Für mich war es mehr eine Kraft, die untrennbar mit uns verbunden und mit der Menschheit verflochten ist.
Ich sah hier die Möglichkeit, das Publikum zum Nachdenken zu animieren und seine Beziehung zur Technologie neu zu überdenken.
Wenn dieses Thema den Verstand beschäftigt, dann besonders deshalb, weil in I AM MOTHER die Beziehung zwischen „Mutter“ und „Tochter“ genau so ist wie zwischen jedem menschlichen Elternteil und einem Kind auch. „Tochter“ liebt „Mutter“ von ganzem Herzen und ihr Älterwerden verläuft ganz natürlich: Sie lernt, auf ihren eigenen Beinen zu stehen, an dem zu arbeiten, an das sie glaubt und daran, was für eine Person sie sein will – unabhängig von ihren Eltern.
In diesem Sinne handelt die Geschichte auch davon, wie wir die beste Version von uns werden, wie wir ein guter Mensch werden, und darüber hinaus, wie wir gute Gesellschaften errichten. In einer Ära intelligenter Maschinen ist es die Aufgabe von Science-Fiction, über den Tellerrand hinaus zu blicken und zu erforschen, was es bedeutet, menschlich zu sein. Und, noch wichtiger, darüber zu diskutieren, was es bedeutet, menschenwürdig zu sein. GRANT SPUTORE
Ein fürchterlicher Weltkrieg hat die Menschheit massiv dezimiert und die Erdoberfläche vollständig kontaminiert. Jetzt ist „Tochter“ (Clara Rugaard) die erste einer neuen Generation von Menschen, die die Aufgabe hat, den verwüsteten Planeten neu zu besiedeln. Aufgezogen wird sie von „Mutter“ (Stimme von Rose Byrne), einem freundlichen Droiden.
Doch irgendwann wird „Tochter“, inzwischen zum Teenager herangewachsen, das unterirdische Bunkersystem, in dem sie seit Jahren ohne Tageslicht lebt, zu eng. Sie will wissen, was sich außerhalb ihres Lebensraums abspielt, will die Welt da draußen endlich erkunden. Deshalb beschließt sie eines Nachts, die Warnungen ihrer gluckenhaften „Mutter“ in den Wind zu schlagen und versucht, die kontaminierte Erdoberfläche auf eigene Faust zu erkunden.
Doch schon an der Sicherheitsschleuse auf dem Weg nach draußen werden die Pläne von „Tochter“ durchkreuzt. Denn auf der anderen Seite der Schleuse befindet sich eine „Frau“ (Hilary Swank), die ganz offensichtlich aus einer Schusswunde blutet und um Hilfe schreit.
„Tochter“ ist schockiert vom Anblick der schwerverletzten „Frau“, sie bringt es aber nicht übers Herz, diese ihrem Schicksal zu überlassen. Also lässt sie die Fremde ihr Refugium betreten, und erfährt sogleich Ungeheuerliches. Denn im Gegensatz zu den bisherigen Informationen von „Mutter“ scheint die Erdoberfläche nicht verseucht und durchaus bewohnbar zu sein. Und für die Dezimierung der Menschheit sei, so die „Frau“, einzig und allein eine künstliche Intelligenz verantwortlich.
Da verwundert es nicht, dass die „Frau“ panisch reagiert, als sie erfährt, dass „Tochter“ von einem Droiden, den sie „Mutter“ nennt, betreut wird. Verzweifelt fleht die Fremde das Mädchen an, den Bunker schnellstmöglich mit ihr zu verlassen, die einzige Chance, um zu überleben. Doch „Tochter“ hat gelernt, nicht jedem erstbesten Menschen, dem sie begegnet, zu vertrauen. Und anstatt mit ihr zu fliehen, bittet sie „Mutter“, der verletzten Frau zu helfen.
Entgegen allen Erwartungen ist „Mutter“ tatsächlich bereit, „Frau“ medizinisch zu versorgen. Und gegenüber der „Tochter“ gibt sie zu, dass die meisten Behauptungen von „Frau“ der Wahrheit entsprechen. Allerdings trifft das nicht auf Droiden zu wie sie einer ist. Denn „Mutter“ musste „Tochter“ von der Außerwelt abschirmen, um ihr Leben nicht zu gefährden.
Um mehr über „Frau“ herauszufinden, gibt „Mutter“ der „Tochter“ den Auftrag, den neuen Gast auszuhorchen. Die Droidin ist vor allem daran interessiert, wo die Fremde herkommt, ob es weitere Überlebende gibt und ob diese einen Unterschlupf brauchen.
Doch das Vertrauen von „Frau“ lässt sich nicht so leicht gewinnen. Im Gegenteil, sie versucht sogar, mit ihrer Waffe „Mutter“ zu eliminieren. Nach dieser Attacke wird sie von der Droidin auf der Krankenstation wie in einer Gefängniszelle eingesperrt. Dort gelingt es „Tochter“ nach und nach, immer mehr über „Frau“ zu erfahren. Etwa, dass sie mit anderen Geflüchteten in unterirdischen Minen gehaust hat. Die Fremde spürt, dass sie das Mädchen auf ihre Seite ziehen kann. Deshalb bietet sie dem Teenager folgenden Deal an: Wenn sich „Tochter“ von ihrer Mutter lossagt, dann wird sie von „Frau“ in deren Familie aufgenommen.
„Tochter“ kann immer noch nicht glauben, dass „Mutter“ eine Bedrohung für sie darstellen soll. Aber als sie Nachforschungen anstellt und Dinge aus der dunklen Vergangenheit der Droidin ans Licht kommen, ändert sie ihre Meinung. Und wenig später findet sich „Tochter“ in einem Albtraum wieder, der ihr Leben für immer verändern wird.
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Metadaten

Originaltitel: I Am Mother

Genres: Science Fiction

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