Greatest Showman

Greatest Showman (2017)

Als P.T. Barnum seine Arbeit verliert, treiben ihn und seine Frau Charity Existenzsorgen um. Doch dann hat der zweifache Vater Barnum eine Geschäftsidee: Er gründet ein Kuriositätenkabinett, für das er unter anderem eine bärtige Frau und einen kleinwüchsigen Mann anheuert. Doch er will seinen zahlenden Gästen nicht nur Kurioses bieten, sondern auch eine atemberaubende Show mit Akrobaten wie der Trapezkünstlerin Anne Wheeler und spektakulären Tänzern. Gleichzeitig sehnt Barnum sich nach dem Respekt der feinen Gesellschaft, die hochnäsig auf seinen Zirkus herabsieht. Er tut sich daher mit dem seriösen Theatermacher Phillip Carlyle zusammen und als er bei einer königlichen Audienz der schwedischen Opernsängerin Jenny Lind begegnet, wittert er die Chance darauf, endlich auch in der High Society und in der Kunstszene ernstgenommen zu werden. Er geht mit Jenny auf Amerika-Tournee...
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„Jedermann ist ganz speziell und niemand gleicht dem anderen.”

Treten Sie näher, treten Sie heran! Lernen Sie den Mann kennen, der bewiesen hat, dass das Leben selbst die größte aller Shows sein kann. Inspiriert von den Taten des legendären P.T. Barnum, seines Zeichens „Erfinder” der modernen Popkultur, wird hier die Story eines Mannes aufbereitet, der es von bitterster Armut zu enormem Reichtum gebracht hat. Der freche Träumer hat vorgeführt, dass es für Jedermann möglich ist, ins Rampenlicht zu treten, dass in Jedermann eine Geschichte steckt, die es spektakulär zu erzählen lohnt.

Der australische Filmemacher Michael Gracey gibt mit THE GREATEST SHOWMAN („Greatest Showman“, 2017) sein Spielfilmdebüt. Ganz im Geiste des überlebensgroßen Barnum ist diese umgesetzt und entführt in eine Traumwelt voller eingängiger Melodien und mitreißender Tanzeinlagen. Die Kunst der Selbstdarstellung wird hier gefeiert, um Liebe und Selbstbewusstsein geht es. Virtuos lässt Gracey seine vielseitig begabten Schauspieler, angeführt vom Oscar®-nominierten Hugh Jackman, die Originalsongs der Academy-Award®-Gewinner Benj Pasek und Justin Paul (LA LA LAND, „La La Land”, 2016) vortragen. Er entführt sie in die Anfänge der Massenunterhaltung – zurück in die Siebzigerjahre, in diesem Fall die Siebzigerjahre des 19. Jahrhunderts. So bekommen die Zuschauer die Möglichkeit, in die gerade elektrifizierte Goldene Ära der USA nach dem Bürgerkrieg einzutauchen und erleben im historischen Gewand die Geburtsstunde der modernen Popkultur.

P.T. Barnum hat zwar vor über einem Jahrhundert gelebt, für Gracey ist er aber der Stammvater heutiger Zeiten. Er erkennt in Barnum einen Pionier, einen Mann, der das soziale Leben revolutioniert hat, ganz ähnlich wie Steve Jobs oder Jay-Z im Hier und Jetzt. Sein Werk ist eine musikalische Schwärmerei, eine Ode an die Träume, keinesfalls ein Biopic. Im Zentrum steht Barnums Überzeugung, dass man den grauen Alltag überwinden und in eine Fantasiewelt abtauchen kann. Vor allem aber will Gracey zeigen, dass man seiner eigenen Inspiration folgen soll, akzeptieren, dass das Leben schöner sein kann als erwartet. Gracey dazu: „Die Menschen, die sich die Shows von P.T. Barnum ansahen, wurden damals vollkommen aus ihrem gewohnten Trott gerissen. Sie staunten, waren begeistert. Und genau dieses Ziel habe ich in meinem Film mit zeitgenössischen Mitteln verfolgt.”

Jackman, der seit Jahren versucht hat, diesen Film auf die Leinwand zu bringen, ergänzt: „Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass Barnum das moderne Amerika erfunden hat – besonders hinsichtlich der Tatsache, dass in Bezug auf den persönlichen Erfolg nur die eigene Vorstellungskraft, das eigene Talent und der Wille, hart zu arbeiten, zählen sollten. Er verstand es, aus Nichts etwas zu schaffen, machte aus Zitronen Limonade. Diese Qualität habe ich immer schon bewundert. Er ist seinen Weg gegangen, hat in jedem seiner Rückschläge die positive Seite gesehen. Viele Dinge, nach denen ich in meinem Leben strebe, finden sich in dieser Figur.”

THE GREATEST SHOWMAN greift ein weiteres wichtiges Thema auf: Das von selbst gewählten „Familien“, mit denen man sich umgibt und die es einem erlauben, sich ganz ohne Vorbehalte auszudrücken.

„Die große Idee des Films besagt eigentlich, dass der persönliche Reichtum darin besteht, Menschen um sich zu scharen, die einen wirklich mögen“, sagt Gracey. „Barnum hat Leute um sich versammelt, die sonst möglicherweise ignoriert worden wären. Indem er diese Personen ins Rampenlicht rückte, schuf er eine Familie, deren Mitglieder auf ewig füreinander da waren. Im Verlauf des Films verliert Barnum beinahe sowohl seine echte wie auch seine Zirkusfamilie. Und dann wird man Zeuge, wie er allmählich feststellt, wie wichtig es ist, all diese Menschen zurückzugewinnen.”


EIN TRAUM WIRD WAHR
Wenn man sich heute an Phineas Taylor Barnum erinnert, denkt man zu allererst an den nach ihm benannten Zirkus mit den drei Arenen. Aber der Mann ist viel mehr als nur sein berühmter Zirkus, eine Art von Zirkus, die es heute nicht mehr gibt. Längst werden in der Manege keine bedrohten Tierarten mehr vorgeführt oder menschliche Kuriositäten ausgestellt, heutzutage geht es primär um Athletik und Kreativität. Barnum war ein früher Self-Made-Millionär, der Erfinder der Massenunterhaltung, der zu Reichtum kam, indem er die Leute zum Träumen brachte.

Er wurde in der Anonymität geboren, doch als er starb, kannte jeder seinen Namen. In ihrem Nachruf auf P.T. Barnum bezeichnete ihn die Washington Post 1891 als den „bekanntesten Amerikaner, der je gelebt hat.”

Später wurde Barnum der legendäre Ausspruch „jede Minute wird ein Trottel geboren” in den Mund gelegt. Dies hat er jedoch nie gesagt, verbrieft ist aber sein Satz „Was auch immer du tust, tu es mit aller Macht”. Und genau das hat Barnum in seinen Tagen perfekt umzusetzen verstanden – und die Herausforderungen der modernen, sich verändernden Zeiten unerschrocken angenommen. Er war ein Vorreiter in Sachen Unterhaltung und hat Träume wahrgemacht – lange bevor es Kino, spektakuläre Bühnenshows und die Digitaltechnik gab. So ist es kein Wunder, dass er zum Helden zahlreicher Filme wurde – Wallace Beery hat Barnum 1934 in THE MIGHTY BARNUM gespielt, Burl Ives verkörperte ihn 1967 in JULES VERNES ROCKET TO THE MOON („Tolldreiste Kerle in rasselnden Raketen“) und Burt Lancaster war 1986 in BARNUM („Barnum“) sein Alter Ego.
Zwischen diesen Filmen liegen Dekaden, es war längst an der Zeit, P.T. Barnum in einem neuen Licht darzustellen.
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Bewertung: 6.8 /10
Cover von Greatest Showman
Metadaten

Originaltitel: The Greatest Showman

Regie: Michael Gracey

Genres: Drama

FSK: Freigabe ab 6 Jahren

Filmmusik: John Debney, Joseph Trapanese

Drehbuch: Jenny Bicks, Bill Condon

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© 20th Century Fox
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