District 9

District 9 (2009)

1990 tauchte ein Raumschiff über Johannesburg auf, an Bord außerirdische Flüchtlinge. Zwanzig Jahre später ist die ursprüngliche Gastfreundschaft der Menschen geschwunden. Aus dem Flüchtlingslager ist ein elendes Ghetto geworden, in dem die ungeliebten Besucher interniert sind: District 9. Das Privatunternehmen Multi-National-United (MNU) erhält den Auftrag, sich um "die Angelegenheit" zu kümmern, verfolgt dabei aber ganz eigene Interessen. Als MNU-Agent Wikus van der Merwe sich mit einem seltsamen Virus infiziert, wird er zur Zielscheibe und findet ausgerechnet in District 9 neue Freunde, die ihn unterstützen.
MNU-Hauptquartier, Abteilung für Außerirdische. Wikus van de Merwe (Charlto Copley) bereitet sich vor laufender Kamera auf ein Interview vor. Es geht um Aliens, die wegen ihres Aussehens „Shrimps“ genannt werden und die öffentliche Ordnung von Johannesburg gefährden. Grey Bradnam (Jason Cope), Chefreporter der TV-Station UKNR, kommt als nächstes zu Wort. Er spricht vom Auftauchen eines gigantischen Raumschiffs Anfang der 80er-Jahre und von der weltweiten Verwunderung darüber, dass es nicht über Manhattan, Washington oder Chicago Station gemacht hat, sondern am Himmel über Johannesburg. „Die Schotten waren drei Monate lang dicht. Es schwebte dort. Niemand konnte da rein. Und so haben die Verantwortlichen nach reiflicher Überlegung beschlossen, es wäre das Beste, in das Flugobjekt einzudringen.“ Der Befehl ergeht am 6. März 1982. Was die Mannschaften vorfinden, sind unterernährte, geschwächte und orientierungslose Wesen, nur halb bei Bewusstsein und rund eine Million an der Zahl. Unter dem Raumschiff wird ein Lager für sie errichtet. District 9.

Die Theorien, warum das Raumschiff offenbar manövrierunfähig wurde, schießen ins Kraut. Einige glauben, es habe ein Kommandomodul verloren, aber die Suche nach ihm bleibt erfolglos. Die Shrimps erweisen sich zunehmend als integrationsunfähig und fachen die gesellschaftlichen Spannungen in der südafrikanischen Hauptstadt noch zusätzlich an. Ihre sozialen Strukturen und ihr soziales Verhalten bleiben obskur, manche meinen, sie seien so gut wie nicht vorhanden. Als die Situation in der Stadt zu eskalieren droht, beauftragt die Regierung den Konzern MNU (= Multi National United) mit der Deportation der inzwischen auf 1,8 Millionen angewachsenen „Shrimps“. Dem Militär und seinem Oberbefehlshaber Koobus Venter (David James) missfällt diese Entscheidung, da man in diesen Kreisen eine härtere und endgültigere Lösung favorisiert.

Die Zustände in District 9 sind inzwischen unvorstellbar: Ständig kommt es zu Auseinandersetzungen und Übergriffen zwischen den Shrimps und der nigerianischen Mafia, die sich dort angesiedelt hat. Die Nigerianer nutzen die Gier der Shrimps nach Katzenfutter zu einem prosperierenden Schwarzmarktgeschäft, nachdem weite Zonen der Stadt nur noch Menschen vorbehalten sind. Sie organisieren Schaukämpfe und artenübergreifende Prostitution. Und sie horten Waffen, auch die der Shrimps, welche allerdings mit einer Biotechnologie ausgestattet sind, die es via DNA-Übermittlung nur den Außerirdischen erlaubt, sie zu benutzen.

Überraschenderweise setzt Piet Smit (Louis Minnaar), der Chef von MNU, Wikus van der Merwe an die Spitze der Einsatztruppe, die das Übersiedeln der Shrimps in Unterkünfte weit vor der Stadtgrenze organisieren soll. Wikus, ein etwas linkischer, naiver und manchmal auch großmäuliger Typ, ist mit Smits Tochter Tania (Vanessa Haywood) verheiratet. Einen Zusammenhang zwischen den privaten Verflechtungen und seiner Entscheidung bestreitet Smit, dessen MNU auch zweitgrößter Waffenproduzent der Welt ist. Und so beginnen die Ereignisse sich zu einem Bild zu formieren: Der schwache Wikus soll dem Druck von Koobus und seinen Soldaten ausgesetzt werden, die im Zweifel in brenzligen Situationen das Kommando an sich reißen können. Und die ganze Aktion scheint für MNU nur dem Zweck zu dienen, die mit ungeheurer Durchschlagskraft ausgestattete Waffentechnologie der Shrimps an sich zu reißen. Dass entsprechende grausame Experimente mit den Außerirdischen in den unterirdischen Labors der MNU bereits laufen, wissen nur wenige Eingeweihte. Hier wird versucht, die DNA der Shrimps zu entschlüsseln oder zumindest auf Menschen zu übertragen. Und so wandert Wikus mit seinen Männern in District 9 von einer Elendsbehausung zur nächsten, um von den Aliens die Einwilligungsunterschrift zur Übersiedlung in ein neues Lager einzuholen. Dabei kommt es erwartungsgemäß zu blutigen Zwischenfällen, bei denen meistens auch Koobus zur Stelle ist, was die Situation stets aus dem Ruder laufen lässt. Wikus wird dabei mehrfach verletzt, entdeckt bei seinen „Hausbesuchen“ aber auch illegale Waffenlager und schließlich ein geheimes Labor. Bei dessen Untersuchung findet er einen mit schwarzer Flüssigkeit gefüllten Zylinder, den er öffnet. Die Wirkung erweist sich als verheerend: Wikus muss sich sofort übergeben, was er vor dem ihn begleitenden Kamerateam vergeblich zu verbergen sucht. Er nimmt den Zylinder an sich. Bald läuft ihm schwarze Flüssigkeit aus der Nase, im Büro bemerkt er, dass seine Fingernägel zu faulen beginnen …

Nach einem bemerkenswert anstrengenden Tag kehrt Mewis nach Hause zurück, wo er in eine Überraschungsparty gerät, die seine Frau, Freunde und Verwandte aus Anlass seiner Beförderung organisiert haben. Beim Anschneiden der Torte fällt er in Ohnmacht. Er erwacht im MNU-Labor und erlebt eine weitere böse Überraschung: Seine linke Hand ist zu einer Shrimps-Klaue mutiert. Er beginnt, sich in einen Alien zu verwandeln. Gnadenlos und mit der Zustimmung seines Schwiegervaters wird er nun grausamen Experimenten ausgesetzt, bis schließlich feststeht, dass er sich bereits soweit in einen Shrimp verwandelt hat, dass die Waffen dieser Species auf ihn ansprechen und sich von ihm bedienen lassen. Er ist binnen weniger Stunden zum „wertvollsten Objekt der ganzen Welt“ geworden. Und zum gefährdetsten. Im Angesicht seines sicheren, baldigen Todes flieht Mevis. Er schlüpft bei dem Alien in District 9 unter, der das mysteriöse Labor betreibt. Er heißt Christopher Johnson und plant mit seinem kleinen Sohn Ungeheuerliches. Johnson ist das einzige Wesen im Universum, das Mewis retten kann. Aber die MNU und Koobus rüsten sich zum Angriff und ziehen alle Register ihres teuflischen Vernichtungs-Arsenals...
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Metadaten

Originaltitel: District 9

Regie: Neill Blomkamp

Genres: Science Fiction

FSK: Freigabe ab 16 Jahren

Filmmusik: Clinton Shorter

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